Gefahren im Winter vorbeugen

Winterlauf

Schon bald werden wir montags und donnerstags in die Dunkelheit hinein zu laufen, denn der Sommer neigt sich bedauerlicherweise seinem Ende entgegen.

Schon bald werden wir montags und donnerstags in die Dunkelheit hinein zu laufen, denn der Sommer neigt sich bedauerlicherweise seinem Ende entgegen. Dass wir im Dunkeln helle, möglichst weiße Oberbekleidung tragen, hat sich erfreulicherweise durchgesetzt. Wir werden dadurch besser im Wald von entgegenkommenden Gruppen oder anderen Verkehrsteilnehmern, wie Radfahrern oder Fußgängern, wahrgenommen. Auch die Gruppe kann sich besser orientieren und ein Nachzügler verliert kaum seine Gruppe.

Aber eine andere Gefahr lauert besonders beim Belaufen und Kreuzen von Straßen, wie dem Böllenfalltorweg, der Nieder-Ramstädter Straße, dem Petersenweg oder der oberen Heinrichstraße. Hier sind die Lauf-Treff Betreuer im wahrsten Sinne gefordert, wie Polizisten den Verkehr zu lenken, die Gruppe sicher zu leiten und damit mögliche Unfälle vermeiden zu helfen. Dazu ist es notwendig, die Gruppe zu beschützen, die Fahrer sich nähernder Fahrzeuge mit der Taschenlampe zu warnen, die Gruppe möglicherweise sogar anzuhalten, oder, besonders beim Laufen auf dem Böllenfalltorweg, in Zweierreihen diszipliniert nach Hause zu führen. Ohne Taschenlampe seitens des Betreuers geht da nichts! Denn leider gibt es immer gefährliche Situationen, wenn Fahrer den Böllenfalltorweg als Schleichweg benutzen und auf die Tempobeschränkung bzw. das Durchfahrtsverbot keine Rücksicht nehmen. Besonderer Wert ist auf das Laufen auf der linken Seite der Straße zu legen, um entgegenkommende Fahrzeuge zu erkennen und zu warnen. Auch die Absicherung nach hinten mit Taschenlampen ist unter Umständen genau so sinnvoll. Hier ist man u. U. auf die Hilfe von Mitläufern angewiesen. Allerdings sollte im dunklen Wald nur die Lampe des Betreuers benutzt werden, weitere Lampen stören bekanntlicherweise.

Beim Kreuzen des Böllenfalltorwegs muss der Betreuer durch Warnen der Fahrzeuge sicherstellen, dass die gesamte Gruppe unversehrt die verkehrsreiche Straße überqueren kann. Das Queren der Nieder- Ramstädter Straße oder der Heinrichstraße darf verständlicherweise nur an den ampelgesicherten Überwegen geschehen. Alles andere ist meiner Ansicht nach unverantwortlich.

Noch ein Wort zu den Taschenlampen. Die Nordic Walker haben da sicherlich ein Problem. Wohin mit der Lampe, wenn 2 Stöcke zur Fortbewegung nötig sind? Da bieten sich die neuen Stirnlampen an mit mehreren LED Leuchtdioden. Diese bieten im Gegensatz zu normalen Glühbirnen ein heller strahlendes Licht. Gute Lampen lassen sich durch Knopfdruck bestimmen, wie viele Dioden leuchten sollen, um Strom zu sparen. Minitaschenlampen mit einer Leuchtdiode passen zwar in die Hosentasche, reichen aber möglicherweise nicht aus im Notfall. Neuerdings gibt es Dynamo-Taschenlampen, die ohne Batterien auskommen und nur mit Schütteln oder mittels eines beweglichen Griffs kurzfristig aufgeladen werden können. Ich persönlich bevorzuge eine griffige Lampe mit wiederaufladbaren Akkus, habe aber mit einer teuren LED Lampe auch gute Erfahrungen gemacht.

Ich wünsche mir und uns allen einen wunderschönen Winterwald unter Vermeidung jeglicher Unfälle.

30.08.05 Bernd Engelhard

Letzte Änderung: 2007-04-17 (Mathias Halbach)