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Das Betreuerteam des Darmstädter LAUF-TREFF hatte Gelegenheit sich notfallmedizinisches Wissen anzueignen. Unter der Leitung von Klaus Rimbach EMEP-Teamleiter und Notarzt in Darmstadt, fand mit seinem Trainer-Team an einem Samstagvormittag ein Seminar in der Sporthalle der Elly-Heuss-Knapp-Schule statt. Dort vermittelte das Team, das aus einem Internisten, einem Anästhesisten und einem Rettungssanitäter bestand, den anwesenden Gruppenbetreuer/innen Reanimationstechniken. Das EMEP-Projekt (EMEP bedeutet Emergency Medicine Expericence Presentation) wurde 1990 von Dr. Alexander Raftopoulo nach amerikanischem Vorbild gegründet und soll durch die Vermittlung notfallmedizinischer Kenntnisse die Lücke zwischen Notfallort und Klinik schließen. Den Teilnehmern wurde durch das Team eine professionelle Reanimation an einer Übungspuppe gezeigt. Anschließend wurden die Maßnahmen besprochen, die das Leben eines Verunglückten erhalten, bis der Rettungsdienst kommt. Das besondere am EMEP-Trainingsprogramm ist das anschließende simultane Gruppentraining, an dem alle Teilnehmer an einer eigenen Übungspuppe gleichzeitig üben können. In einer 25 Minuten dauernden Übung kann dann jeder Teilnehmer an seinem eigenen Phantom ohne Ablenkung intensiv und unabhängig von seinen Vorkenntnissen nachhaltig die richtigen Handgriffe erlernen.
In anschließenden Gruppengesprächen wurden noch einmal die Ziele des Seminars besprochen, daß die Teilnehmer in der Lage sind, Leben solange zu erhalten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Besonders wurde hierbei darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die GruppenbetreuerInnen mit gebrauchten Handys auszustatten.
Letzte Änderung: 2007-04-17 (Mathias Halbach)